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Landes-Grüne stehen auf der Seite der A46-Gegner

Menden, 16.04.2010, Thorsten Bottin

Menden. Grüne Politiker aus Menden und aus dem Landtag haben noch einmal betont: „Wir wollen die A46 nicht.” Die Autobahngegner räumen aber gleichzeitig ein, dass selbst mit einer rotgrünen Landesregierung der Lückenschluss nicht endgültig vom Tisch ist.

Der Mendener Landtagskandidat der Grünen, Peter Köhler, und der umweltpolitische Sprecher der Grüne-Landtagsfraktion, Johannes Remmel, demonstrierten im Schatten des Oesberner Windrades den Schulterschluss zwischen Basis und Landesspitze.

Nördlich des Windrades würde eine favorisierte A46-Trasse die Wälder und Wiesen zerschneiden. Köhler und Remmel verwiesen auf das Wahlprogramm der Grünen für die Landtagswahl, in dem der Verzicht auf ökologisch schädliche und verkehrspolitisch unsinnige Projekte gefordert wird. Diese Passage ist auf Drängen des Grüne-Kreisverbandes ins Programm gekommen — als klare Kampfansage an die A46-Planung.

Sanierung statt Neubau

„Wir müssen erst einmal den Altbestand der Straßen in Ordnung bringen statt über neue Straßen nachzudenken”, sagte Remmel. Sanierung statt Neubau lautet sein Motto. Und wenn denn doch neue Straßen gebaut werden müssen, dann sei das für die A46 benötigte Geld in „konkreten, kurzfristigen” Lösungen viel besser angelegt, beispielsweise in der Nordumgehung von Menden. Remmel: „Wir Grüne wollen nicht nur verhindern, sondern wir bieten auch Alternativen an.” Dazu gehöre auch der dringend nötige Ausbau des Schienennetzes anstelle des Neubaus von Land- und Bundesstraßen.

Doch so wichtig den Grünen auch der Verzicht auf die A46 ist — an diesem Punkt wird eine mögliche Koalition wohl nicht scheitern. Johannes Remmel: „Ob so etwas in Gesprächen mit der SPD zu erreichen ist, muss man sehen.” Denn seiner Kenntnis nach macht sich auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), dem die SPD nahesteht, für den A46-Lückenschluss stark

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